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Auf
dieser Seite finden Sie ein "Historisches Tagebuch", welches zum einen über die Löschgruppe
Grevenbrück,- früher Förde, zum anderen auch über unsere im Verein befindlichen Gerätschaften berichtet. Vor dem Hintergrund, dass diese Feuerwehreinheit die Basis unseres Vereines darstellt, ist in Verbindung mit einem Teil unserer Gerätschaften so ein historischer Überblick über das Förder Feuerlöschwesen und dessen Weiterentwicklung, auch in technischer Hinsicht entstanden. Um
nicht unnötig in die Länge zu schweifen, haben wir das Tagebuch
weitgehend stichpunktartig
in chronologischer Form aufgestellt. Dabei
wurde nicht ausschließlich auf vorhandene Erkenntnisse aus der Literatur zurückgegriffen,
nein, es sind auch bei den Recherchen neue, bislang unbekannte
Sachverhalte aufgetaucht und mit aufgeführt worden. Im
Ergebnis ist eine lange Liste entstanden, die zugegebenermaßen
nüchtern anmutet, aber hoffentlich viel über die Leistungen und Ereignisse betreffend der freiwilligen Feuerwehr Förde
(Grevenbrück) in
den frühen Jahren aussagt und sich für den Leser dennoch interessant
gestaltet. Um die "neueren" historischen Gegebenheiten der Löschgruppe Grevenbrück nicht übermäßig zu kreuzen, beschränken wir uns auf den Zeitraum von der Gründung der Wehr bis ca. 1950. Weiter in die Gegenwart werden nur noch Ereignisse geführt, die unmittelbar mit unseren Vereinsgerätschaften in Verbindung stehen. |
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04.02.1895 |
Erste Versammlung
"behufs (zwecks) Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr" im Gasthof Heuel. |
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17.03.1895 |
Gründungsversammlung: 36
aktive und 6 passive Bürger melden sich zum Dienst. Erster Hauptmann wurde der Bauunternehmer Wilhelm Müller. *1) |
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03.04.1895 |
Die Vereinsstatuten werden durch Amtmann Schulte polizeilich genehmigt. *1) |
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1895 |
Im Zusammenhang mit der Gründung wird der Löschgruppe Förde von der Gemeinde eine gebrauchte Handdruckspritze übergeben. *1) |
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26.05.1895 |
Einteilung der Wehr in
folgenden Abteilungen:
1. eine Lösch- und
Spritzenmannschaft 2. eine Wassermannschaft 3. eine Rettungs- und
Steigermannschaft 4. eine Wach- und Ordnungsmannschaft *2) |
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1896 |
Es
werden Helme, Blusen, Alarmhörner, Feuerhaken und anderes Gerät für 800
Mark angeschafft, teils aus Leistungen der Feuerversicherungen als auch
durch Spenden aus der Bevölkerung. |
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1898 |
In Eigenleistung der Wehrmänner
wird der erste Steigerturm neben dem alten Spritzenhaus auf der "Schweinehude" errichtet. Das
ist jedoch nicht richtig. Recherchen in Kataster- und Bildunterlagen haben eindeutig
ergeben, das erst der hölzerne Steigerturm errichtet und später das
Spritzenhaus an selbigen angebaut wurde.
*7) |
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13.05.1899
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Die junge Wehr steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Daher ergeht der Antrag an die Gemeindevertretung, "…die Schulden des Steigerturmbaus in den Gemeindeetat zu übernehmen, beziehungsweise ein Darlehn zu beschaffen, da sich die Wehr sonst gezwungenermaßen auflösen müsse." *4) |
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30.09.1900
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Auf einer Versammlung übergibt Gemeindevorsteher Kleine eine neue Feuerspritze. Die finanzielle Situation der Wehr ist immer noch angespannt. "Die Gemeindevertretung sieht sich derzeit nicht im Stande, zu helfen." *4) |
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Foto: Der alte Steigerturm an der "Schweinehude", der durch den neuen, noch vorhandenen Turm 1928 ersetzt wurde! (Blickrichtung: westlich in die Lomke) |
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um 1900 |
Grevenbrück erhält ein Wasserleitungssystem. Das hat die Gründung einer Hydrantenabteilung zur Folge. *1) |
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31.03.1901
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Der Gemeindevorsteher wird ersucht, "...dafür Sorge zu tragen, das bei der Neuanlage der Wasserleitung, vor dem Spritzenhaus einen Hydrant für Übungszwecke angelegt wird." *4) |
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18.08.1901
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Gute Mitgliederzahl! Da die Feuerwehr nunmehr 40 aktive Mitglieder besitzt, sollen in Zukunft nur noch solche Leute aufgenommen werden, welche den vollen Anforderungen, die man an einen guten Feuerwehrmann stellen muss, voraussichtlich genüge leisten werden. *4) |
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25.08.1901 |
Die Feuerwehr fährt mit zwei Leiterwagen nach Olpe, um am dortigen Feuerwehrfest teil zu nehmen. *1) |
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25.08.1901
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Der Vorstand beschließt, eine namentlich bekannte Person wegen Beleidigung der Feuerwehr vor das Schiedsamt der Gemeinde Förde laden zu lassen. Da die Angelegenheit dort am 20. September allerdings kein Ende fand und der Beklagte auch in einer für ihn zwecks Aussprache angesetzte Feuerwehrvorstandssitzung seine "Beleidigung" eher bekräftigte als zurücknahm und die angebotene Bürde von 30 Mark Sühnegeld an die Amtskasse, sowie Widerruf in 2 Zeitungen nicht akzeptierte, wurde beschlossen, die Angelegenheit nun an das Amtsgericht Förde zu übergeben. *4) |
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13.09.1901 |
Die Firma Beduwe in Aachen unterbreitet ein Angebot für "Hauptschläuche", Verschraubungen und Strahlrohre. *1) |
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Mai 1902
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Bei den ersten Übungen des Jahres sollen sämtliche Hydranten der Wasserleitung seitens geeigneter Kameraden einer Prüfung unterzogen werden. *4) |
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1902 |
Eine neue Handdruckspritze (unsere "Hauruck"), Fabrikat Beduwe / Aachen wird durch die Gemeinde übergeben. *7) |
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1903 |
In Förde brennt die damalige Rektoratsschule ab. *1) |
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1903 |
Bedingt durch zahlreiche Haus- und Waldbrände kommt es bei Einsätzen häufig zu Verletzungen und Rauchvergiftungen. Daher wird eine Sanitätsabteilung ins Leben gerufen. *1) |
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Foto: Die erste Seite eines Angebotsschreibens der Firma Beduwe aus dem Jahre 1901! |
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1903
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Im Laufe des Jahres wird eine Musikabteilung gegründet. Erster Kapellmeister wird Paul Tigges. *1) *2) |
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20.09.1903
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Da von der Straßenverwaltung Schläuche ruiniert wurden, soll der Gemeindeverwaltung Bericht erstatten werden, mit dem Ersuchen, für die Anschaffung von 50 m. Schlauch Sorge zu tragen. *4) |
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Foto: Musikkapelle der Feuerwehr Förde! |
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14.12.1903
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Schweres Explosionsunglück gegen 17.00 Uhr bei der "Grevenbrücker Dynamitfabrik", bei dem 4 Tote und 20 teils Schwerverletzte zu beklagen waren. Auch einige Feuerwehrleute
wurden nicht verschont. Unter anderem erlitt ein Feuerwehrmann einen
Beinbruch. Die Gebäude wurden fast
vollkommen zerstört. |
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Januar 1905
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Dem Wunsche des Vorsitzenden des Westfälischen Feuerwehrverbandes entsprechend, ist künftig der Hauptmann als Brandmeister zu betiteln. *4) |
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04.05.1905
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Das 10-jährige Bestehen
wird im Zuge einer Schauübung und eines Festzuges unter
Teilnahme zahlreicher Nachbarvereine gefeiert. |
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04.06.1905
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Auf dem Förder Feuerwehrfest findet eine Versammlung der Feuerwehrvorstände des Kreises Olpe statt, zwecks Gründung eines Feuerwehrverbandes für den Kreis Olpe. *4) |
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23.09.1906 |
Bei der heutigen Schlussübung "...hatten sich als Zuschauer u. a. einige Herren aus Kirchhundem eingefunden, da man beabsichtigt, in diesem Ort eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen". Nach beendeter Übung zog die Wehr in Begleitung der Kirchhundemer Gäste zum Tagungslokal, wo im Anschluss eine Versammlung statt fand. *4) |
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04.06.1905 |
Zur Gründung der Feuerwehr Meggen sprach der Förder Brandmeister Müller auf einer Bürgerversammlung aus der Praxis heraus vor Ort über die Organisation der Feuerwehr. *1) |
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18.04.1907 |
Im Zuge der Gründung der Kirchhundemer Wehr wird in einer derer Vorstandssitzungen beschlossen, "...die Statuten der freiwilligen Feuerwehr in Förde anzuerkennen, einschließlich einzelner Abänderungen und Zusätze," vorbehaltlich der Genehmigung der Generalversammlung, welche diese dann am 21. April als bindend anerkennt. *5) |
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1907 |
Die Feuerwehr Kirchhundem kauft in ihrem Gründungsjahr von der Feuerwehr Förde eine Saug- und Druckspritze. *8) |
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28.07.1907
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Auf Bitten der neu gegründeten Meggener Feuerwehr werden einige Mannschaften aus der Förder Steiger- und Hydrantenabteilung zwecks Ausführung einer Schulübung nach Meggen entsandt. *4) |
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1908 |
Zwischen den Wehren Elspe, Förde und Meggen wird eine Vereinbarung getroffen über "die (örtliche) Abgrenzung des Feuerlöschdienstes". *1) |
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05.07.1908
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Mittags um 1 Uhr brennt in Grevenbrück das Doppelhaus von Dömmecke und Remmel, das sogenannte "Schlösschen". Die Wehr rückte gegen 4 Uhr wieder ein. *4) |
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24.01.1909
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Aufgrund des Unfalles eines Feuerwehrmannes ergeht an den Amtmann in Bilstein ein Schreiben mit dem Inhalt, eine Erklärung über die Regulierung des Schadens für den Verunfallten zu verlangen. Weiterhin, "…das sich die Feuerwehr Förde am 2. Februar d. J. gemäß Statut in einer einberufenen Generalversammlung auflösen wird, sofern die Wehr nicht bis zum 31. Januar auf Kosten der Gemeinde Förde versichert wird. Weiterhin wird angemerkt, dass sich die Feuerwehrleute weigern, unter den bisherigen Bedingungen noch Dienst zu leisten." *4) |
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02.02.1909
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In der Gaststätte Hufnagel in Maumke findet auf Antrag des dortigen Ortsvorstehers zur Gründung einer Feuerwehr eine erste Sitzung statt. Den Vorsitz übernahm der Vorstand der Förder Feuerwehr in Gestalt von Brandmeister Müller und Schriftführer Boerger. Es melden sich 28 Mann und es wird ein Kostenanschlag für Bekleidung und notwendige Gerätschaften aufgestellt. *4) |
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25.03.1909
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Der Feuerwehrvorstand beschließt, eine 10m lange, ausziehbare Leiter von der Firma Meyer-Hagen zu beziehen. Die Kosten tragen die Provinzial-Feuersozietät und möglichst die Gemeinde. *4) |
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25.03.1909
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Der Amtmann erlässt eine Verfügung, in der zahlreiche Pferdebesitzer für die Feuerwehr mit einem Pferd zum "Spanndienst" verpflichtet werden. Darunter sind auch etliche Feuerwehrmitglieder. *4) (Spanndienst= Ziehen der Spritze und Transport der Mannschaften) |
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20.03.1910
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Aktiver Personenstand: 52 Wehrleute. *4) |
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11.06.1911
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Versammlungsbeschluss: "Da die weißen Hosen der Feuerwehr auch von den Mitgliedern in anderen Vereinen benutzt werden, wurde beschlossen, selbige den Kameraden zu einem billigen Preis zu überlassen, so das dann jedes Mitglied seine Verfügung über die Hose besitzt und sein Eigentum wird". Die Hosen wurden zum Preis von 1 Mark an die Mitglieder verkauft und gleich von den meisten anwesenden Mitgliedern bezahlt. *4) |
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24.09.1911 |
Der
Kreisbrandmeister und zahlreiche Delegierte aus den Reihen der Feuerwehren
im Kreis Olpe nahmen an einem technischen Feuerwehrtag in Förde teil. |
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1911 |
Mannschaftsstärke der Wehr: 60 aktive *1) |
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05.01.1912
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Die Freiwillige Feuerwehr Förde bittet die Gemeindevertretung um die Anbringung von elektrischen Lampen im und vor dem Spritzenhaus, da diese bei einem in der Nacht ausbrechenden Brand von Vorteil sei. *4) |
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14.01.1912
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Es wird eine Kommission gewählt, die über die Anschaffung und Ausarbeitung eines Gerätekarrens verhandeln soll. *4) |
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10.10.1912
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Der Zeugwart moniert, "...das die Ausrüstungsgegenständer der ausscheidenden Mitglieder in der Regel hälftig oder gar nicht zurückgegeben werden. In Zukunft sollen solche Fälle strenger gehandhabt werden." *4) |
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10.10.1912
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Der Gerätewart Brill soll angehalten werden, in Zukunft die Schläuche schneller von den Trockenrollen (des Turmes) zu entfernen, damit selbige nicht von den Kindern umhergeworfen würden. *4) |
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17.04.1913
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In einer Vorstandssitzung sprechen sich die anwesenden Mitglieder für die Anschaffung einer Vereinsfahne aus. *4) |
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24.08.1913
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Nach Überlegungen wird beschlossen, die Spritzen- und Hydrantenabteilungen separat bestehen zu lassen, jedoch sollen (alle) Mitglieder mit der Handhabung der Spritze und der Hydranten betraut werden. *4) |
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06.10.1913
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Schlussübung! Um halb 4 wird geblasen und um 4 Uhr beim Steigerturm angetreten. Angenommene Lage: Bei Exerzieren brennt plötzlich der Turm, worauf ein Angriff auf diesen vorgenommen wird. Personenschaden: "Beim rausholen der Geräte soll sich eine Person überfahren lassen (markiert)". Die Santätskolonne wird selbige verbinden. *4) |
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1914 |
Bei Ausbruch des 1.
Weltkrieges wird die Hälfte der Feuerwehrmänner eingezogen. Die Wehr bleibt mit 32 Mann einsatzfähig, auch unter Mithilfe der Nachbarwehren. *2) |
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Foto: In der Mitte der alte Steigerturm noch ohne den Geräteschuppen! (Aufnahme: ca. 1910, Quelle: Grobbel-Verlag/Fredeburg) |
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15.08.1914 |
Die Stallgebäude von Gastwirt Eduard Belke brennen ab. *4) |
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26.01.1918 |
Es wird überlegt, da die Wehr nicht stark genug sei, "...Elementen Herr zu werden, über die Gemeinde weitere Hilfskräfte der Feuerwehr zuzuführen." Angedacht ist hierbei, alle männlichen Personen der politischen Gemeinde Förde zwischen 16 und 50 Jahren zu verpflichten. Das Kommando verbleibe jedoch den bei dem Brand weilenden Führern der Feuerwehr. *4) |
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26.01.1918 |
Antrag der Wehr: Die Hydranten, die im Laufe der Jahre von der Oberfläche verschwunden seien, heben zu lassen und die fehlenden Entfernungstafeln anzubringen. *4) |
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18.05.1919 |
Dem Dachdecker Robert Lütticke soll ein Auftrag zwecks Instandsetzung des Turmdaches erteilt werden. *4) |
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08.01.1920 |
Antrag an den Gemeindevorsteher Beule auf "…Anbringung einer neuen Lampe an der Innenseite des rechten Eingangs, da die jetzige unzuverlässig sei und als Zielscheibe für die Steinwerferabteilung diene." *4) |
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13.01.1921 |
Antrag an die Gemeindevertretung auf eine Beihilfe in Höhe von 800 M. zur Bestreitung der allgemeinen Unkosten. Weiterhin Antrag an die Provinzial-Feuersozietät auf eine Beihilfe zu 150 Meter Schlauch. Beides wird später bewilligt. *4) |
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28.01.1921 |
Am diesem Tage brach auf dem Boden des Schreinermeisters Franz Quinke Feuer aus. "Durch schnelles tatkräftiges Eingreifen der Feuerwehr konnte das Feuer auf seinen Herd beschränkt werden, so dass nur ein Teil vom Dach und einige Zentner Stroh verbrannten." *4) |
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03.08.1921 |
Es wurde von den Altgedienten Kameraden eine Sitzung beantragt, zwecks der "...großen Nachlässigkeit namentlich der jüngeren Kameraden bei Übungen." Beschluss: Wer 3 mal unentschuldigt bei Übungen fehlt, wird gestrichen! Auch soll das Exerzieren in Zukunft bei den Übungen wieder eingeführt werden. *4) |
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21.03.1922 |
Die Hüttenhein´sche Elektrizitätswerke sollen um Verlegung der Leitungsmasten auf dem Übungsplatz ersucht werden, "…da die Leitung für die Wehrleute eine Gefahr bildet." *4) |
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30.07.1922 |
"Die Fahne, welche von 8 weißgekleideten Mädchen getragen, wurde am Kriegerdenkmal der Wehr übergeben, dort auch einige Feuerwehrmitglieder mit einer Medaille für ihre 25-jährige Dienstzeit geehrt. Beim anschließenden Festzug durch Förde und Grevenbrück öffnete der Himmel seine Schleusen, sodass die geplante Übung der Förder Wehr ausfallen und die Teilnehmer des Festzuges fast "durchregnet" in die Festhalle einzogen. Es wurde bis in die frühen Morgen gefeiert, so dass die Wehr dank vielen Lobes mit Stolz auf ihren Feuerwehrtag zurückblicken kann. Dazu beigetragen hat auch die große Anteilnahme der Bevölkerung." Die Fahne befindet sich nach wie vor im Besitz der Grevenbrücker Wehr und wurde seinerzeit für den 100. Geburtstag der Löschgruppe Grevenbrück neu restauriert *4) *7) |
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Foto: Erinnerungskarte an das Verbandsfest 1922! |
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07.01.1925 |
Die Wehr wurde zur Hilfeleistung und Behebung der eingetretenen "großen Wassernot" alarmiert. Erschienen waren 45 Wehrleute, denen es gelang, den Kelleraum bei Meister Schneider von Wasser freizumachen. *4) |
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25.02.1925 |
Abends 6 ½ Uhr entstand in dem Lübke´schen Hause ein großer Brand, welcher gegen 11 Uhr gelöscht war. Außer 2/3 des Hauses, welches abgebrannt war, wurden einige Räume durch Wasser beschädigt. *4) |
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14.03.1925 |
Gegen 3 Uhr in der Nacht wurde die Wehr durch telefonischen Anruf des Amtmanns in Bilstein zum Brand der dortigen Zigarrenfabrik Bockheim & Müller gerufen. Die 25 Wehrleute und die Spritze wurden per Postauto befördert. Trotz schlechten Wassers (Schlamm und Steine) war der Einsatz gegen 8 Uhr beendet. *4) |
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30.05.1925 |
An der Fahnenweihe in Kirchhundem nahmen bei "gruseliger Witterung" 65 Kameraden teil. Die Wehr kehrte mit dem Zug gegen 20 Uhr zurück. *4) |
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20.07.1925 |
Abends, 6 ¾ Uhr, wurde die Förder Wehr zum Hause der Geschwister Gelberg in der Lomke gerufen, welches durch angeblichen Blitzschlag in Brand geraten war. Die Wasserbeschaffung gestaltete sich als äußerst schwierig, es wurde eine 300m lange Schlauchleitung verwendet. Die Brandbekämpfung erfolgte durch direkten Angriff der Steigerabteilung. Infolge starker Rauchgase wurde der Steiger Eugen Heydorn besinnungslos, erholte sich aber nach einiger Zeit. Um 22 Uhr konnte die Wehr nach Zurücklassung einer Wache abrücken. *4) |
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30.09.1925 |
Auf Anregung des Gemeindevorstehers Beule hat sich Fritz Seidenstücker durch Postkarte an die Wehr gewandt, zwecks Verbindung des Musikvereins mit der der Feuerwehr in eine Besprechung einzutreten, welche seitens des Feuerwehrvorstandes an bestimmte Bedingungen geknüpft wurde. Der Musikverein erhält den Namen: "Feuerwehrmusikkapelle Förde" *4) |
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18.10.1925 |
Mitgliederstand: 76 *4) |
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ca. 1925 |
Der letzte Grevenbrücker Nachtwächter gibt das Amt auf. Eine seiner Hauptaufgaben bestand aus der Brandwache, da in früherer Zeit viele Dächer mit Stroh gedeckt waren. Durch ihn konnte bei Brandgefahr schnell alarmiert und ein Ausbreiten des Feuers minimiert werden. *7),*9) |
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19.04.1926 |
Antrag
der Feuerwehr auf Aufhebung des Beschlusses der Gemeindevertretung vom 31.
März, wonach die Anschaffung von Ausrüstungsgegenständen erst durch die Gemeindevertretung
genehmigt erfolgen darf. Inhalt: "Der Vorstand der freiwilligen Feuerwehr kann sich mit heutigem Schreiben mit dem Beschluss bezüglich Vorbehalt der Genehmigung von Anschaffungen nicht einverstanden erklären. Er könne sich des Eindrucks nicht erwähren, das der Wehr durch den Beschluss ein gewisses Misstrauen dahin ausgesprochen wird, das sie kostspielige und unnötige Anschaffungen zu Lasten der Gemeinde machen würde."
Vorausgegangen
war der Ansatz der Feuerwehr im Haushaltsetat 1926 für das Feuerlöschwesen über 1200
RM. Dieser kam der Gemeindevertretung sehr hoch vor. |
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24.04.1926 |
Brief
vom Gemeindevorsteher Beule an die Freiwillige Feuerwehr: Die Gemeindevertretung hat ihren Beschluss vom 31. März aufgehoben. *6) |
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08.05.1926 |
Bei der Frühjahrsversammlung wird eines durch "Mörderhand" verstorbenen Feuerwehrmitgliedes mit einer kurzen Ansprache durch Oberbrandmeister Börger gedacht. *4) |
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25.09.1926 |
Am Abend um 9 Uhr brannte das Wohnhaus des Kameraden Valentin Görke. Das etwa 5 Meter entfernte Haus Kühn befand sich sehr in Gefahr, blieb aber ohne Schaden. Das Dach des Görke´schen Hausen fiel den Flammen zum Opfer. Die Zimmerdecken wurden durch Wasser beschädigt. *4) |
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26.09.1926 |
Von der Feuerwehr Förde wird an den Gemeindevorsteher Beule vermeldet, dass der Schreiner Wilhelm Bicher beim Brande des Hauses Valentin Görke in Förde einen Unfall erlitten habe, wobei dieser sich beim fallen durch die Bodenluke in das untere Stockwerk Schnittwunden durch sein Steigerbeil an der rechten Hand zugezogen hatte. *6) |
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04.04.1927 |
In einem Schreiben der Firma Meyer-Hagen an die Gemeindevertretung mäkelt diese an, das sie schlecht glauben könne, das ihr Vertreter einen Gesamtpreis von 90 RM für zwei Steigleitern genannt haben soll. Der Verkaufspreis für einen Duraluminhaken betrage bereits 38 RM, so dass man bei einem Stückpreis von 45 RM für die komplette Leiter bares Geld zulegen würde. In einem weiteren Schreiben an Meyer-Hagen sagt der Gemeindevertreter, er selbst habe bei den Verhandlungen teil genommen und meinte, sich bestimmt erinnern zu können, dass der Preis von 90 RM gefallen sei. *6) (Der weitere Ausgang ist nicht bekannt!) |
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11.07.1927 |
Abends um 6 ½ Uhr schlug der Blitz in das Fachwerkwohnhaus des Feuerwehrmanns Heinrich Siepe ein. Dasselbe brannte bis auf die Grundmauern nieder, obwohl die Wehr bereits 10 Minuten nach der Alarmierung mit etwa 60 Mann am Brandplatz eintraf. Die Stallungen blieben erhalten und das nahe stehende Bleffgen´sche Gebäude konnte "kalt" gehalten werden. *4) |
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1927 |
Die Meyer-Hagen Motorspritze aus Meggen wird gebaut. Verwendet wurde eine Kombination von "Hilpert"-Pumpenblock und einem "Mehne"-Motor. Die Identifikation unsererseits erfolgte anhand der Pumpenseriennummer. *7) |
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23.12.1927 |
Die
Gemeindevertretung hat der freiwilligen Feuerwehr zur Bestreitung der
laufenden Unkosten einen Beitrag von 2 Mark je Mitglied nach dem Stichtag
1. Januar jeden Jahres bewilligt und bittet daher um Angabe der
Mitgliederzahl. |
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1928 |
In diesem Jahr wird die Sachtleben AG. von der Firma Meyer-Hagen die vorgenannte 400 l Motorspritze zusammen mit einem Lafettengestell beschaffen, welches per Hand oder Pferd gezogen werden kann. *3) |
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1928 |
Die Grevenbrücker Meyer-Hagen Motorspritze (400 l) wird mit "Hilpert"-Pumpe und "Breuer"-Motorkombination gebaut. Die Pumpeneinheit ist mit dem Meggener Stück identisch. *7) |
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12.01.1928 |
Personenstand: 77 *6) |
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01.02.1928
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Die
Gemeindevertretung beschließt mit heutigem Tage, für die freiwillige
Feuerwehr ein Gerätehaus mit Steigerturm zu errichten.
Zu
den Vorbereitungen wird eine Kommission eingesetzt. |
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04.02.1928 |
Die
Versammlung der Kommission wird kurzfristig auf 11:00 Uhr vorgezogen.
Es
nehmen Baurat Verfürth als Vorsitzender des westfälischen
Feuerwehrverbandes teil, wie auch dessen Sekretärin, Kreisbaurat
Rinscheid, der Bürgermeister des Amtes Bilstein, der Gemeindevertreter
Beule, der Techniker Kaufmann, Oberbrandmeister Boerger, Brandmeister
Wilhelm Müller und die zwei Feuerwehrmitglieder Humpert und Beule mit dem
Ergebnis, das die vorhandenen Räumlichkeiten den Anforderungen nicht
entsprechen. Daher wird die AG. Dynamitfabrik veranlasst, einen Teil der von ihr gepachteten Grundstücke zurück zu geben. Alsdann soll auf einem noch zu bestimmenden Platz das neue Feuerwehrdepot mit Steigerturm errichtet werden. *6) Anmerkung: Der neue Turm wird an der nahezu gleichen Stelle stehen wie der erste hölzerne Steigerturm *7) |
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Foto: Die Lokalität Ernst Heydorn am Bahnhof diente der Wehr als Lokalität bei zahlreichen Tagungen und Veranstaltungen! (Aufnahme: ca. 1930, Quelle: unbekannt) |
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18.03.1928 |
Das
preussische Kulturamt übermittelt an den Gemeindevorsteher, das die
Parzelle, auf der die geplante Anlage errichtet werden soll, im Überschwemmungsgebiet
liegt. Infolge dessen ist eine deichpolizeiliche Genehmigung erforderlich. *6) |
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30.04.1928 |
Gemeindevorsteher
Beule in einem Brief an die Provinzial Feuersozietät Münster:
Die
seit 33 Jahren bestehende Feuerwehr verfügt über eine erstklassige
Ausstattung. Über den Bezirk der Gemeinde hinaus verrichtet die Wehr Löschhilfe.
Die
Räumlichkeiten, in denen die Löschgerätschaften untergebracht sind,
sind völlig ungeeignet und unzureichend. Durch Witterungseinflüsse sind Beschädigungen unausbleiblich. *6) |
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April 1928 |
Der kurz nach der Gründung der Wehr errichtete, hölzerne Steigerturm hat ausgedient und ist mittlerweile baufällig. Er musste wegen der mit der Besteigung verbundenen Lebensgefahren gesperrt werden und wird bald abgerissen. *1) *2) *6)*7) |
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19.05.1928 |
Die westfälische Provinzial Feuersozietät gewährt auf Anfrage ein Darlehen über 6000 RM. *6) |
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06.06.1928 |
Gemeindevorsteher
Beule bittet um ein Nachdarlehen über 2000 RM mit der Begründung, er könne
bei Gewährung des weiteren Darlehens den restlichen Betrag über ca. 4000
Mark anderweitig beschaffen. Eine in den Maßen reduzierte (günstigere) Ausführung der Anlage komme nicht in Frage, da der Bau in der projektierten Größe tatsächlich gebraucht würde. *6) |
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13.06.1928 |
Dem Wunsch nach Aufstockung des Darlehens von 6000 auf 8000 Mark wird entsprochen. *6) |
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10.08.1928 |
Die Gemeindevertretung beschließt, die Betonarbeiten der Firma Nebeling u. Feldmann in Olpe zum Festpreis von 5442,80 Mark und die Maurerarbeiten an Wilhelm Müller in Förde zum Festpreis von 4104,33 Mark zu vergeben. *6) |
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08.09.1928 |
Der Feuerwehrvorstand stellt fest, dass die meisten Hydranten "Gebrauchsunfähig" sind. *6) |
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27.09.1928 |
Grundsteinlegung des Feuerwehrturmes. In dem Grundstein befinden sich eine Urkunde, eine 1000 Mark Banknote und eine Bierflasche. Die Baukosten werden mit ca. 12000 Mark veranschlagt. Mit der Planung des Objektes wird Architekt Karl Doppelbauer aus Förde beauftragt. *2) *7) |
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09.11.1928 |
Wilhelm Müller teilt mit, das die Abdeckung am Feuerwehrdepot noch nicht in Ordnung sei und die Firma Nebeling u. Feldmann dieses noch nachzuholen hat. *6) |
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03.12.1928 |
Bei einer Revision wird festgestellt, dass in dem Siedlungsgelände der Dynamitfabrik am Lehmberg ein eingebauter Hydrant unbrauchbar ist. Es muss, um den Feuerschutz ausüben zu können, ein Normalhydrant eingebaut werden. Gegebenenfalls wird die Gemeinde dafür aufkommen. *6) |
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10.12.1928 |
Die Gemeindevertretung beauftragt Dachdecker Sommer mit den Arbeiten am Feuerwehrdepot für einen Festpreis von 333,40 Mark. *6) |
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10.01.1929 |
Auszug
eines Schreibens von Baurat Verfürth (Vorsitzender des westfälischen
Feuerwehrverbandes) an den Gemeindevertreter Beule: "... Ich gebe meiner Freude hiermit Ausdruck, das es Ihnen gelungen ist, ein neues, geräumiges Feuerwehrgerätehaus mit Steigerturm zu erstellen. Nach dem Plane des Herrn Architekten Doppelbauer scheint es wohl ein gelungenes Bauwerk zu werden, welches sich auch gut in der dortigen Gegend anpasst." *6) |
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27.04.1929 |
Am heutigem Tag besteht der Verein aus 71 aktiven Mitgliedern. *4) |
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30.05.1929 |
Am Fronleichnamstag brannte morgens um 4 Uhr das Gehöft des Landwirts Theodor Sternberg in Förde. Das Wohnhaus wurde gerettet. *4) |
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1929 |
Erneutes Unheil in der Dynamitfabrik. 5 Tote waren zu beklagen, dabei auch der Führer der Hydrantenabteilung Fritz Lingemann. *2) |
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13.10.1930 |
Die Firma Jos. Hahn wird mit der Installation einer elektrischen Lichtanlage für das Feuerwehrdepot in Höhe von 137,05 Mark beauftragt. *6) |
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06.11.1930 |
Die
westfälische Provinzial Feuersozietät schreibt an den Bürgermeister des
Amtes Bilstein zum Unfall des Schülers Heinrich Böhler:
"Ein
eintreten unserer Kasse kommt nicht in Frage, weil der verunglückte Schüler
in den Betrieb der freiwilligen Feuerwehr nicht eingetreten war. Es ist abschließend aber noch zu klären, ob der Verletzte vom Übungsleiter oder anderen Feuerwehrleuten zur Teilnahme an den Rettungsübungen ausdrücklich heran gezogen wurde." *6) |
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30.01.1931 |
Mannschaftstärke: 70 *6) |
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25.10.1931 |
In diesem Jahr wird eine umfangreiche Schlussübung am Feuerwehrturm statt finden, an der auch die Sanitätsabteilung mit eingesetzt wird. *7) |
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Foto: Die Sanitätsabteilung bei der Schlussübung am 25. Okt. 1931 am Förder Steigerturm! |
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31.01.1932 |
Der Kamerad Görke vertritt die Förder Wehr mit der Fahne und 3 weiteren Männern bei der 25. Jubelfeier der Meggener Feuerwehr. Dazu wird der Jubelwehr zur Fahnenweihe ein "Fahnennagel" gestiftet, mit dessen Bestellung Jos. Hahn beauftragt wird. *4) |
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25.04.1932 |
In
einem Schreiben an die AG. Dynamitfabrik Förde bittet der
Gemeindevorsteher, "...das durch die Einstellung des Betriebes auch die Ausrüstungsgegenstände
der Werksfeuerwehr nicht mehr gebraucht würden und die Feuerwehr Förde
dringend einiger Neuanschaffungen wie Uniformen, Schläuche und
dergleichen bedarf. Die finanzielle Notlage der Gemeinde lässt eine
Beschaffung nicht zu. Da die hiesige Wehr zu jeder Zeit, bei jedem Brand und Explosion in Ihrem Betrieb im Verein mit Ihrer Werksfeuerwehr bei dieser schwierigen und gefahrvollen Arbeit Ihnen treue Dienste geleistet hat ..., so bitte ich Sie, die in Frage kommenden Gerätschaften der freiwilligen Feuerwehr Förde zu überlassen." *6) |
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27.04.1932
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Der Vorstand der Dynamit AG. Förde hat sich damit einverstanden erklärt, aufgrund der von der freiwilligen Feuerwehr bei Unglücksfällen stets gezeigten Hilfsbereitschaft, die gesamten Feuerlöschgeräte der dortigen Feuerwehr Förde kostenlos zu überlassen. *6) |
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06.05.1932
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Es soll ein Antrag an die Gemeindevertretung gestellt werden, auf Beschaffung von 200 Meter gummiertem Schlauch. Außerdem soll die Gemeindevertretung auf die Mängel am Feuerwehrturm durch Lagerung von "Zigeunern" und auf die Schäden durch Fuhrwerke hingewiesen und um Abhilfe derselben ersucht werden. *4) |
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18.05.1932 |
Die Geräte, die seitens der Dynamitfabrik der Förder Wehr überlassen werden, sollen an diesem Mittwoch um 5 Uhr nachmittags vom Vorstand und einigen Kameraden in der Fabrik abgeholt werden. *4) |
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18.05.1932 |
Schreiben
des Gemeindevorstehers an die westfälische Provinzial Feuersozietät:
"Die
Freiwillige Feuerwehr Förde, wohl eine der besten Wehren des Kreises Olpe
bittet die Gemeindevertretung um die Anschaffung von 200 lfd. Meter
gummierten Schlauch. Das vorhandene Schlauchmaterial ist größtenteils in nicht mehr gebrauchsfähigen Zustand, so dass die Wehr die Verantwortung für die ordnungsgemäße Löschung eines etwaigen Brandes ablehnt." Daher die Bitte um Zuschuss. *6) |
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08.12.1932 |
Ein Teil der von der Siegener Dynamitfabrik überlassenen Feuerwehrausrüstung und eine kleine Spritze wurde der neuen Feuerwehr Rahrbach gegen Zahlung von 400 Reichsmark überlassen. Der Erlös soll zur Anschaffung von neuen Uniformen dienen. *4) |
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ca. 1933 |
Aus der Feuerwehr Förde wird Grevenbrück! *7) |
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06.12.1933 |
Es wird bezüglich der Unfallverhütungsvorschriften dem Bürgermeister auf Anfrage mitgeteilt, dass in Grevenbrück keine Feuerwehrleute über 65 Jahre im Dienst sind. *6) |
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15.12.1933 |
Das Gesetz für das Feuerlöschwesen
tritt in Kraft mit der Konsequenz, dass sich die Löschgruppe als Verein
auflösen muss und der Feuerwehr des Amtes Bilstein beitritt. Damit wurde sie der
Ortspolizeibehörde unterstellt und nicht in die "SA"
eingegliedert. |
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15.12.1933
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Protokollauszug: Es soll an die Gemeinde ein Antrag auf Ausbesserung der Mauer hinter dem Turm gestellt werden (vermutlich Wasserschaden). *4) |
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Foto: Der Feuerwehrturm kurz nach der Erbauung! Links ein Teil des ursprünglichen Spritzenhauses. (Aufnahme: ca. 1930) |
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16.01.1934 |
Aufgrund
finanzieller Hilfen der westfälischen Provinzial Feuersozietät hat der
Kreisbrandmeister die Beschaffung einer Motorspritze für Grevenbrück
empfohlen. Diese könnte
auch überregional für das Elspe- und Veischedetal Feuerlöschhilfe
leisten. Daher kommt eine Kleinmotorspritze mit 400-600 l Minutenleistung in Frage, da diese den Preis von 3000 Mark nicht überschreitet. *6) |
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24.03.1934 |
Der Bürgermeister des Amtes Bilstein teilt dem Landrat in Olpe mit, das sich die 12 Wehren des hiesigen Bezirks, unter anderem auch die Grevenbrücker, aufgelöst haben. *6) |
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09.04.1934 |
Es wird
für das Amt Bilstein eine "Freiwillige Feuerwehr e.V."
gebildet. Die vom Minister des Inneren herausgegebenen Normalsatzungen
werden ohne Änderungen einstimmig übernommen. Sämtliche
bisher bestehenden freiwilligen Wehren haben sich aufgelöst und treten
geschlossen der neuen Wehr bei.
Oberbrandmeister
des Löschzuges Grevenbrück wird Otto Boerger. |
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13.04.1934 |
Mitteilung des Bürgermeisters an den Landrat, dass ein Bedürfnis nach einer Pflichtfeuerwehr nicht vorliegt. *6) |
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07.06.1934 |
Der
Wehrführer des Amtes Bilstein beklagt beim Bürgermeister, "das die Neuordnung der freiwilligen Feuerwehr Bilstein sich nicht so glatt
abspielt, wie es gedacht war. Sie werden mit mir darüber überein
stimmen, das man in Hinsicht auf die zukünftigen Aufgaben der Wehr diese
möglichst verjüngen sollte. Damit
bitte ich Sie, auf die Gemeindevorsteher einzuwirken, dass sich
insbesondere die Söhne der Hausbesitzer mehr für den Feuerlöschdienst
zur Verfügung stellen als bisher. Die Löschzüge
lassen sich ganz gut aus diesen Reihen rekrutieren, wenn seitens der
Gemeindevorsteher das nötige Feuer dahinter gesetzt wird." |
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14.09.1934 |
Die Feuersozietät Münster gewährt 200 RM für die Instandsetzung des Steigerturmes. *6) |
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25.10.1934 |
Schreiben an die Aachener- und Münchener Feuerversicherung Dortmund mit dem Inhalt, "...dass die Schäden, welche am Fundament durch das Hochwasser der letzten Jahre entstanden sind, neu auszementiert werden müssen, weil sonst der Turm in Gefahr kommt." *6) |
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25.10.1934 |
Die Kameraden Hahn und Welter werden mit den Aufgaben eines Elektrikers beauftragt. Diese haben bei einem Brand für das abschneiden der Luftleitung usw. zu sorgen. Kletterschuhe und Zange sind von der Gemeinde zu beschaffen. *4) |
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15.01.1936 |
Die Feuerwehr beklagt, dass an zahlreichen Hydranten die Aufhebebügel unbrauchbar und reparaturbedürftig sind. *6) |
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20.09.1936 |
Oberbrandmeister Otto Boerger tritt als Führer der Feuerwehr nach 23 Jahren zurück. Er war vorher denunziert worden, weil er bei seinem jüdischen Kriegskameraden, einem Metzger, Fleisch gekauft hat. Am baldigen 5. November wird Albert Sommer seine Nachfolge antreten.*2) |
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22.10.1936 |
Antrag
an die Gemeindeverwaltung, da das gesamte Schlauchmaterial von Grevenbrück
und Maumke in denkbar schlechten Zustand ist. "Es muss unbedingt für
Ersatz gesorgt werden, damit wir im Falle eines Brandes keine Enttäuschung
erleben!" Daher werden je 60 lfd. Meter Schlauch beantragt. |
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1939-1945 |
Die wenigen nicht zum Kriegsdienst einberufenen Männer hielten die Gerätschaften instand und sicherten mit Unterstützung von dienstverpflichteten Jugendlichen den Brandschutz. Übungstätigkeiten fanden in dieser Zeit nicht statt. *2) |
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Foto: Dienstverpflichtete Jugendliche während des zweiten Weltkrieges auf der Handdruckspritze! (Quelle: *2)/ Heimat u. Verkehrsverein Grevenbrück e.V.) |
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1940 |
Es wird von einer großen Wasserkatastrophe berichtet, wo alle verbliebenen Kameraden außergewöhnliches geleistet haben. *4) |
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1941 |
Brand der Schreinerei Quinke in Förde. *4) |
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24.12.1941 |
In der Nacht zu Heiligabend brennt das Haus Griese in Altenvalbert. Neben den Wehren aus Elspe, Oberelspe und Meggen war auch die Löschgruppe Grevenbrück zugegen. *1) |
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29.12.1942 |
Unsere zukünftige Flader "ZW II - Siegerin" wird an die Sachtleben AG. in Meggen ausgeliefert. *7) |
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Frühjahr 1945 |
Brand
eines Hauses in der Kracht durch Bordwaffenbeschuss. Durch eingreifen der
Löschgruppe konnte das Feuer auf den Dachstuhl beschränkt werden. Beim
Brand von 4 Häusern in Bonzel mussten die Löscharbeiten durch Befehl
eines Offiziers der Amerikaner eingestellt werden, was zum Verlust der Gebäude
führte. |
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Sommer 1945 |
Nach Ende des Krieges begannen die verfügbaren Männer, das ausgeplünderte Gerätehaus zu reinigen und noch vorhandene Einsatzgerätschaften einsatzbereit zu machen. *2) |
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Juli 1945 |
Die Feuerwehr Grevenbrück nimmt ihre Tätigkeit wieder auf. *4) |
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1945 |
Im
Sinne der Brandbekämpfung zum Wohle der Gemeinde setzen sich einige
Kameraden besonders dafür ein, dass die Wehr motorisiert wurde. Ein alter Wehrmachtswagen wurde abgeschleppt und als Löschfahrzeug umgebaut. *4) Die Kabine des selbigen soll nach der Ausmusterung noch Jahrelang als Hühnerstall gedient haben. *4) |
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Foto: Das vermutlich erste Feuerwehrfahrzeug nach dem Krieg! WER KANN ETWAS ZU DIESEM FAHRZEUG SAGEN??? |
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Frühjahr 1946 |
Von
Albert Sommer und einigen Helfern wurde eine Motorspritze für die Wehr
besorgt, die die Amerikaner in den umliegenden Wäldern zurückgelassen
hatten und dann betriebsfähig gemacht. So verfügt die Wehr nun über 2
Kraftspritzen. Bei der gefundenen TS kann mit Sicherheit davon ausgegangen werden, dass es sich um die Flader "Siegerin" handelt. *1) |
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Frühjahr 1946 |
Bei einer Übung erscheint plötzlich der Kreisinspektor von Olpe, wobei bei der Übung 5 Feuerwehrmänner anwesend waren. Sonst erscheinen bei Übungen ca. 8-12 Männer. *4) |
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27.07.1946 |
Versammlung
der Wehr in der Schützenhalle, zu der auch Amtswehrführer Kebbekus und
Gemeindevorsteher Dröge zugegen waren. Dröge
legte die Gründe für die Einberufung vor und wies besonders darauf hin,
"...dass der Feuerschutz unbedingt gesichert sein müsste, damit die wenigen
noch vorhandenen Wohnungen nicht durch Brand zerstört werden. Der
Bürgermeister appellierte an die Kameraden und bat um tätige Mitarbeit
in der Wehr. Alle Kameraden müssen ihre volle Einsatzbereitschaft zeigen und pünktlich zu den Übungen erscheinen." *4) |
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20.09.1946 |
Brand am Schloss Bamenohl, zu dem auch die Grevenbrücker Wehr gerufen wird. *4) |
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20.10.1946 |
Die Wehr wurde zu einer Alarmübung nach Sporke kommandiert, zu der alle Geräte voll zum Einsatz gebracht werden mussten. *4) |
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16.12.1946 |
Die Feuerwehr rückt zur Burg Bilstein aus, braucht jedoch nicht einzugreifen, da es sich nur um einen Zimmerbrand handelt, der bereits unter Kontrolle ist. *4) |
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31.12.1946 |
Die Wehr wird nach Kirchveischede alarmiert, wo der Stall und die Scheune von Wilhelm Brill brennt. Durch tatkräftiges Eingreifen konnte das Feuer gelöscht werden. *4) |
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25.01.1947 |
Es
wird beschlossen, dass bei Bränden das Fahrzeug bei genügender Besatzung
abfährt und dann zurück kommt, um die anderen Mannschaften zu holen. Es möge daher jeder Kamerad am Feuerwehrturm warten. *4) |
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16.02.1947 |
Oberbrandmeister Otto Boerger wird zum Ehrenbrandmeister ernannt. *4) |
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26.04.1947 |
Brand des Hofes Erwes in Melbecke. *4) |
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Sommer 1947 |
In 3 Monaten rückt die Wehr alleine zu 8 Waldbränden aus. *4) |
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14.09.1947 |
Zur Erholung von den vielen Einsätzen im Sommer des Jahres findet in der Kracht ein Waldfest für die Kameraden und deren Angehörigen statt. *4) |
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1947 |
Personenstand: 40 aktive, 1 Ehrenmitglied und 10 Mann Altersabteilung. *4) |
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Sommer 1948 |
Da die Burg Bilstein mit Flüchtlingen belegt war, ordnete die Militärregierung dort eine Großübung der Löschgruppen Bilstein, Grevenbrück und Meggen an. *6) |
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30.10.1948 |
Protokollauszug: An einem Sonntag soll bei gutem Wetter Mittag ½ 2 Uhr eine Schlussübung in Grevenbrück am Postamt abgehalten werden. Zu dieser Übung sollen "beide Spritzen" und die "große Ausziehleiter" benutzt werden. *4) |
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22.01.1949 |
Mannschaftsstärke: 35 *4) |
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1949 |
Mit Hilfe von Spenden aus der Bevölkerung wird es möglich, für die gesamte Wehr Uniformröcke anzuschaffen. *1) *2) |
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16.02.1950 |
Grevenbrück besitzt am heutigen Tag: 1 Fahrzeug (Geländewagen), 2 TS-8 und ca. 30 Feuerwehrleute zur Verfügung. (Auszug aus dem Katastrophenschutzplan) *6) |
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08.04.1950 |
Der Bezirksbrandmeister Linnepa ordnet an, "...dass die Alarmsirenen jede Woche einmal, und zwar am Samstag um 12:00 Uhr kurz anzustellen und zu prüfen sind." *6) |
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24.01.1953
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"Die Wehr verfügt über ein "modernes" LF8, einen Krupp Mannschaftswagen, zwei Geräteanhänger und 3 Tragkraftspritzen." *4) |
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Foto: Grevenbrücker Löschfahrzeug (vermutlich vorgenanntes LF8) im Winter 1954/1955 in Bonzel! (Quelle: *1)/unbekannt) |
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1953 |
Die neu ausgelieferte Ziegler TS8/8 löst die Flader TS ab. Diese kommt
darauf in Verbindung mit einem gebrauchten Tragkraftspritzenanhänger
nach Maumke. |
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1962 |
Die Flader Tragkraftspritze (ehemals Grevenbrück) wird bei der Feuerwehr Maumke infolge einer Neubeschaffung ausgemustert. *7) |
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21.02.1965 |
Der
Kreisbrandmeister übergibt der Wehr ein Tanklöschfahrzeug (16/25) des
zivilen Luftschutzes. Dabei handelt es sich um unseren Magirus Eckhauber. Fortan
fährt das Fahrzeug auch bei Einsätzen der Löschgruppe Grevenbrück mit
raus. |
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1967 |
Das Grevenbrücker TLF ist derweil das einzige Tanklöschfahrzeug im Amt Bilstein und muss bei Einsätzen im gesamten Amtsgebiet bis nach Welschen-Ennest aushelfen. *7) |
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April 1968 |
Es
wird berichtet, dass diesen Monat die Wehr wegen großer Trockenheit an 17
Tagen bei Flächenbränden im Einsatz war. Bei Waldbränden auf der "Kuhelle" bei Meggen ist der Grevenbrücker Magirus Tankwagen 9 Tage ununterbrochen im Einsatz. *7) |
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ca. 1970 |
Beim Abriss eines Pferdestalls in der Nähe der Meggener Grubenstraße taucht unerwartet die seit Jahrzehnten verschollene Meyer-Hagen Lafettenspritze wieder auf. Hier hat sie seit dem Ende des Krieges geweilt. *3) |
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Sommer 1973 |
Aufgrund hoher Trockenheit wird mit dem Magirus an 10 Tagen Wasser aus dem Bonzeler Wassernetz entnommen und zur Burg Bilstein, nach Bruchhausen und zum Schmellenberg gefahren. *7) |
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1978 |
Der
Magirus wird mit Funk ausgestattet und bekommt in dem Zusammenhang auch
eine Dachbeschriftung, damit er auch aus der Luft identifiziert werden
kann.
Mit
sicherer Wahrscheinlichkeit hat der Eckhauber in diesem Zuge auch die
weißen Kotflügel erhalten. |
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1980 |
Die Meyer-Hagen Motorspritze und die "Hauruck"-Handdruckspritze nehmen am Festzug zum 100-jährigen Jubiläum in Olpe teil, wobei der Motor der Meyer-Hagen mit einer Bohrmaschine angelassen wird und läuft. *7) |
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Foto: Die Handdruckspritze (Hauruck) beim Festzug zum 100-jährigen Jubiläum der Feuerwehr Olpe im Jahre 1980! |
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1985 |
Die
Feuerwehr Grevenbrück bekommt vom "BUND" ein LF16/TS zugewiesen, welches auch an Einsätzen
der Löschgruppe teilnimmt. In dem Zuge wird der Eckhauber aus dem Katastrophenschutz genommen und die Stadt Lennestadt übernimmt das Tanklöschfahrzeug in ihrem Bestand. *7) |
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ca. 1990 |
Unsere VEB-Jöhstadt TS-8 (DDR-Einheitsspritze) findet ihren Weg vom
Spandauer Schrottplatz in Sauerland. |
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02.10.1992 |
Grevenbrück bekommt eine "eigene" mechanische Drehleiter als Schenkung von Manfred Groos. Diese hat er bei einer Versteigerung erstanden.
Das
Stück stammt aus einem Volkseigenen Betrieb der früheren DDR. |
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ca. 1993 |
Die VEB-Tragkraftspritze gelangt nun zur Grevenbrücker Wehr, wo sie fortan für das
100-jährige Jubiläum der Löschgruppe aufgearbeitet wird. |
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21.06.1994 |
Der Magirus wird nach 32 aktiven Jahren außer Dienst gestellt und in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Im folgenden August wird ein neues Tanklöschfahrzeug (16/24) auf Mercedes-Basis die entstandene Lücke schließen. *7) |
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Foto: Das Tanklöschfahrzeug bei seiner Ausmusterung! |
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1995 |
Im
Frühjahr wird die "Hauruck" restauriert. Sie wird später im
neuen Glanz zusammen mit der ersten öffentlichen Vorstellung der
Magirus-Drehleiter auf dem 100-jährigen Jubiläum der Löschgruppe
Grevenbrück zu sehen sein. |
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Oktober 1999 |
Erste Überlegungen und Planungen zur Restaurierung des Magirus-TLF. *7) |
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April 2000 |
Die
Restaurierung beginnt. |
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Foto: Erste Demontagearbeiten werden getätigt! |
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12.04.2002 |
Um
19.17 Uhr wird am heutigen Tage der "Historische -
Feuerwehrgerätschaften - Grevenbrück e.V." offiziell gegründet.
Der bisherige Vereinsname "Historischer -
Magirusfeuerwehrfahrzeugverein" wird nach kontroverser Diskussion per
Abstimmung geändert. |
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7.-8. 09.2002 |
Der
Historische-Feuerwehrgerätschaften-Grevenbrück e.V. tritt das erste Mal
öffentlich auf und vollzieht Schauübungen mit der "Hauruck" und in alten
Uniformen. |
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16.07.2003 |
Der Magirus durchläuft nach seiner Restaurierung ohne Mängel den TÜV und wird noch am gleichen Tag beim zuständigen Straßenverkehrsamt zugelassen. *7) |
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22.01.2006 |
Die
Vereinseigene Homepage www.hf-grevenbrueck.de wird online gestellt. |
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16.02.2007 |
Die Flader-"Siegerin" kommt von der Löschgruppe Maumke zurück nach Grevenbrück. *7) |
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16.02.2007 |
Die Meggener Meyer-Hagen-Motorspritze wird beim Festzug zum 100-jährigen Jubiläum der Feuerwehr Altenhundem präsentiert. *7) |
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12.05.2007 |
Die Grevenbrücker Wehr richtet den Leistungsnachweis des Kreises Olpe im neuen Industiegebiet "An der Chemischen" aus. Der
Verein unterstützt die Löschgruppe bei dieser Aufgabe und der Eckhauber
wird ausgestellt. |
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07.07.2007 |
Das Magirus-Tanklöschfahrzeug unterstützt die Löschgruppe Grevenbrück bei einer Übung in der Hengstebeck als Wassertransporter. *7) |
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28.11.2007 |
Die
Meyer-Hagen "Brandmeisterin" mit Handkarren von der Meggener
Feuerwehr wird als Leihgabe dem Historischen- Feuerwehrgerätschaften-
Grevenbrück e.V. übergeben. |
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23.02.2008 |
Der HFG. beschafft für den Handkarren der Meggener Motorspritze Holzschlauchhaspeln. *7) |
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03.05.2008 |
Der Verein räumt die Fahrzeughalle in Trockenbrück, die im darauf folgenden Monat abgerissen wird. Nach ersten Befürchtungen, das TLF. und die Drehleiter würden obdachlos, gab es dann im Vorfeld kurzfristig eine Lösung. Im Ergebnis befinden sich die Fahrzeuge und die Meggener Motorspritze in der Oedinger Kaserne im "Trockenen". *7) |
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Foto: Die Drehleiter und Handdruckspritze in der ehemaligen Trockenbrücker Fahrzeughalle! |
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31.05.2008 |
Unsere mechanische Drehleiter wird der Feuerwehr Finnentrop zum deren 100. Geburtstag zwecks Ausstellung zur Verfügung gestellt. *7) |
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15.-17.08. 2008 |
Nach längerer öffentlicher Abstinenz ist die gute alte Handdruckspritze auf dem Stadtfest Lennestadt in Altenhundem zu sehen. *7) |
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2009 |
Es finden intensive Wartungsarbeiten am Magirus statt. Unter anderem erhält dieser neue Reifen und teilweise neue Felgen. *7) |
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Ohne die Hilfe der folgender Personen und Institutionen wäre diese Aufstellung so nicht möglich gewesen. Im einzelnen: -Dieter Tröps vom Kreisarchiv Olpe *1) -Jürgen Kalitzki vom Stadtarchiv Lennestadt *6) -Den Löschgruppenführern Olaf Schulte (Grevenbrück) *2),*4) u. Achim Friedrichs (Meggen) *3) -Friedhelm Brinker von der Grevenbrücker Wehr *4) -Herwig Wennerscheid *5) und Winfried Tröster *8), beide von der Feuerwehr Kirchhundem -Den Mitgliedern unseres Vereines, die durch Recherchen und Erzählungen aus vergangenen Zeiten ihr Wissen preisgegeben haben. *7) All diesen Personen spreche ich einen großen Dank aus, zum einen für den unkomplizierten Zugang zu den entsprechenden Unterlagen, zum anderen für die jeweilige Zustimmung zur Veröffentlichung selbiger. |
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Der Autor dieser Seite übernimmt keinerlei Gewähr für die Vollständigkeit und sachliche Richtigkeit der übernommenen Texte und Hinweise. Sofern Sachverhalte falsch dargestellt sind, so bitte ich um Meldung und nachvollziehbarer Begründung. |
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Quellenverzeichnis: |
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| *1) | = |
aus "Der Landkreis Olpe und die Feuerwehr", 1967, S. 119 ff. (Autor: Franz Quinke) und S. 157 |
| *2) | = |
aus "100 Jahre Freiw. Feuerwehr Förde-Grevenbrück 1895-1995" |
| *3) | = |
aus "100 Jahre Feuerwehr-Löschgruppe Meggen", Seite 38 ff. |
| *4) | = |
aus der Protokollsammlung der Löschgruppe Grevenbrück |
| *5) | = |
aus der Protokollsammlung der Löschgruppe Kirchhundem |
| *6) | = |
Stadtarchiv Lennestadt, Bestand A, Signatur 1207, 1221, 1300 und 1662 |
| *7) | = |
Vereinseigene Unterlagen und Recherchen |
| *8) | = |
aus "Schwatt op Witt", 2007, Bürgerverein Kirchhundem, Nr. 20, Seite 18 |
| *9) | = |
aus "1000 Jahre Förde-Grevenbrück", 1946, Joseph Boerger |
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Bildquellen:
Alle
nicht näher bezeichneten Bilder auf dieser Seite entspringen der Sammlung der
Löschgruppe Grevenbrück und dürfen verwendet werden. - Das Bild vom Feuerwehrturm, die neben der Überschrift zu findenden Stempel, die Grafiken für das Hintergrundbild, sowie das oben gezeigte Angebotsschreiben der Fa. Beduwe wurden uns freundlicherweise vom Stadtarchiv Lennestadt zur Verfügung gestellt und dürfen für diese Seite ebenfalls verwendet werden. - Das kleine Bild des alten Steigerturms ohne Mannschaften entstammt der Sammlung von Jos. Grobbel/Fredeburg - Das Bild vom Hotel "Zur Post" ist trotz Recherchen unbekannten Ursprungs. - Das Bild der verpflichteten Jugendlichen auf der Handdruckspritze entspringt *2), stammt aber ursprünglich aus der Sammlung des Grevenbrücker Heimat- und Verkehrsvereins. |
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